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Job inserieren

Jobfallen im Aushilfs-/Studentenjob

Leider sind auf dieser Welt nicht alle Stellenangebote seriös und fair. Daher sollten grundsätzlich folgende Punkte beachtet werden:

  • Vom ersten Kontakt an muss klar sein, mit wem man es zu tun hat. Angaben des Stellenanbieters, wie Name, Anschrift und Telefon, müssen überprüfbar sein (Website, Branchenbuch, Handelsregister,...).
  • Die Zeit für einen kurzen Rückruf (Festnetznummer!) sollte sein.
  • Besondere Wachsamkeit ist geboten, wenn am Telefon Fragen zur Tätigkeit nicht zufriedenstellend beantwortet werden und Näheres ausschließlich in einem persönlichem Gespräch geklärt werden soll.
  • Bei Angeboten die offensichtlich nur über E-Mail oder Telefon zustande kommen sollen, ist hohe Wachsamkeit geboten. Insbesondere bei vermeintlichen "Kurierjobs" oder "Botengängen", wo einem sogar vorher der "Lohn" gönnerhaft aufs Konto überwiesen werden soll, ist oft was faul (Überweisungsbetrug).
  • Die eigene Bankverbindung darf nicht an Unbekannte weiter geben werden, die im voraus Geld für irgendwelche lukrativen Jobs oder Transaktionen überweisen wollen ("Verkaufsagent", "Ebay-Agent" etc.)! Oft kommt das Geld direkt von geplünderten Konten und die Banken holen es sich später wieder zurück (raten Sie mal bei wem).
  • Vorsicht bei vollmundigen "Superjobs", wo die eigentliche Tätigkeit kaum oder gar nicht beschrieben wird, aber hohe Verdienstmöglichkeiten versprochen werden.
  • Die Entlohnung hauptsächlich auf Provisionsbasis erfolgen soll.
  • Vorleistungen, z. B. in Form von Geld oder Zeit erwartet wird.
  • Vorsicht bei Vorab-Schulungen, Vorab-Wareneinkäufen, Kostenpflichtigen Telefonnummern und Info-Unterlagen etc.
  • Das Vorstellungsgespräch soll in einer Kneipe oder in einem Hotel stattfinden? Vorsicht, diese "Firma" hat vielleicht gar kein eigenes Büro, um nicht so leicht gefunden zu werden.
  • Stopp, wenn gleich ein Vertrag unterschrieben werden soll! Niemals eine Vereinbarung sofort unterschreiben! Wenn es ein seriöses Angebot ist, kann es auch immer eine Nacht warten.

Solche oder ähnliche Angebote sollten sehr kritisch betrachtet und lieber gleich ablehnt werden.

Grundsätzlich sollte nicht auf Zuruf gearbeitet werden. Es sollte möglichst immer eine schriftliche Vereinbarung oder ein Arbeitsvertrag (Auftrag) aufgesetzt werden. Vertrauen Sie nicht auf mündliche Absprachen und bestehen Sie höflich auf eine schriftliche und detaillierte Formulierung der Übereinkunft (Art der Tätigkeit, Höhe der Bezahlung, etc). Die Absprache auf die "Schnelle" auf Butterbrotpapier geschrieben und unterschrieben ist auch eine vertragliche Übereinkunft und besser, als später ganz ohne Nachweis (und Verdienst) dazustehen!

Alle Angaben ohne Gewähr.