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Einkunftsarten im Studentenjob:
Selbständige Tätigkeit

Sie haben außer der – so genannten nichtselbständigen – Arbeit auf Lohnsteuerkarte natürlich auch die Möglichkeit, einem Nebenjob auf selbständiger Basis nachzugehen. Sie erzielen dann entweder Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb.

Insbesondere Studenten machen davon häufig Gebrauch und melden beispielsweise ein Nebengewerbe als EDV-Dienstleister, Übersetzer, Lektor, Consultant oder Ähnliches an. In diesem Fall müssen Sie Ihre einkommensteuerlichen Pflichten selbst erfüllen, weil der Lohnsteuerabzug durch einen Arbeitgeber entfällt. Auch hier gilt: Erzielen Sie als Alleinstehender einen jährlichen Gewinn unterhalb des Grundfreibetrags (7.834 € ab 2009), müssen Sie darauf keine Einkommensteuerzahlen.

Tipp: Wenn Ihre jährlichen Einnahmen aus dem Nebenjob maximal 17.500 € betragen, werden Sie auf Antrag sogar von der Umsatzsteuer „befreit“, Sie gelten dann nämlich als „Kleinunternehmer“ (vgl. § 19 UStG). Erbringen Sie Ihre (Dienst-)Leistungen ausschließlich an Privatpersonen, haben Sie dadurch einen echten Wettbewerbsvorteil, weil „richtige“ Unternehmer die Umsatzsteuer bei ihrer Preiskalkulation berücksichtigen müssen. Im Gegenzug dürfen Sie als Kleinunternehmen aber auch in Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer gesondert ausweisen.

Auch die Gewerbesteuer wird Ihnen als selbständig tätiger Schüler/Student in der Regel keine Probleme bereiten, weil Ihnen hier ein Freibetrag in Höhe von 24.500 € pro Jahr zusteht. Dieser Betrag bezieht sich auf den Gewinn, also auf Ihre Einnahmen abzüglich damit zusammenhängender Betriebsausgaben. Sollten Sie nebenbei erstaunlich viel verdienen und gewerbesteuerpflichtig werden, ist das kein Beinbruch. Denn das Einkommensteuergesetz sieht ausdrücklich die Möglichkeit einer Gewerbesteueranrechnung vor. Die gezahlte Gewerbesteuer ist für Sie also nicht verloren. Nur bei sehr hohen Gewerbesteuerhebesätzen einzelner Gemeinden (insbesondere Groß­städte) kann es passieren, dass Ihnen nicht die komplette Gewerbesteuer angerechnet wird.

Vorsicht: Einige Arbeitgeber möchten selbst die moderaten Abgaben für einen Minijob sparen und drängen deshalb zum Teil massiv auf eine Gewerbeanmeldung ihrer „geringfügig beschäftigten Mitarbeiter“. Nach Feststellungen der Finanzbehörden lassen sich insbesondere Studenten zum Teil massenhaft als Selbständige registrieren, obwohl sie faktisch lediglich einen „Minijob“ im Anstellungsverhältnis ausüben und daher nur „scheinselbständig“ sind. Solchen Phänomenen sind die Finanzämter bereits seit längerer Zeit auf der Spur. Stellt sich eine Gewerbeanmeldung als verkappter Minijob heraus, werden die den Behörden bislang vorenthaltenen Abgaben – insbesondere zur Sozialversicherung – nachgefordert.

Sollte Ihr selbständiges Nebengewerbe erfreulich gut laufen, ist es ratsam, frühzeitig Kontakt mit dem Finanzamt aufzunehmen und um Festsetzung von Einkommensteuervorauszahlungen zu bitten. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie die Einkommensteuer für den gesamten Gewinn eines Jahres nach Ergehen des jeweiligen Einkommensteuerbescheids auf einmal zahlen müssen und in diesem Bescheid auch noch Vorauszahlungen für das laufende Jahr und ggf. nachträgliche Vorauszahlungen für das Vorjahr eingefordert werden. Die notwendige Liquidität ist dann aber oft gar nicht mehr vorhanden. Einkommensteuervorauszahlungen werden vierteljährlich erhoben und wirken faktisch wie ein Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber.

Diese Tipps zur Einkommenssteuer werden Ihnen präsentiert von konz-steuertipps.de

Alle Angaben ohne Gewähr.


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