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2002-01-07 12:49:56 Auszubildende verdienen unterschiedlichBonn (/gms) - Ausbildungsvergütungen schwanken je nach Branche deutlich: Viel Geld gibt es für Lehrlinge in den Berufen des Bauhauptgewerbes - etwa für Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer. Sie bekamen im Jahr 2001 im Westen der Bundesrepublik durchschnittlich 788 Euro (1541,19 Mark) und in den neuen Bundesländern 643 Euro (1257,60 Mark) pro Monat. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Die Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen von 2001 zeigte außerdem, dass die Vergütungen im Beruf des Versicherungskaufmanns verhältnismäßig hoch waren. Bundesweit bekommen die Azubis in dieser Branche durchschnittlich 756 Euro (1478,61 Mark) pro Monat. In Ostdeutschland gibt es keine Lehre, die besser bezahlt wird. Auch im Beruf Gerüstbauer wurden mit durchschnittlich 741 Euro (1449,27 Mark) im Westen und 621 Euro (1214,57 Mark) im Osten nach wie vor hohe Vergütungen erreicht. Ein Beispiel für eher geringe Ausbildungsvergütungen war dem BIBB zufolge der Friseurberuf: im Westen gab es 398 Euro (778,42 Mark), in Ostdeutschland 245 Euro (479,18 Mark). Auch Floristen gehören mit 413 Euro (684,54 Mark) im Westen und 301 Euro (588,71 Mark) im Osten zu den Geringverdienern. Ermittelt wurden die durchschnittlichen Vergütungen für 208 Berufe in West- und 171 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden rund 90 Prozent der Auszubildenden ausgebildet. Im Schnitt verdienten Auszubildende in Westdeutschland im vergangenen Jahr monatlich 582 Euro (1138,29 Mark) . Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich damit statistisch gesehen um 1,9 Prozent, so das BIBB. In Ostdeutschland bekamen Ausbildende durchschnittlich 497 Euro (972,05 Mark) im Monat - das waren 1,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Eine Übersicht aller News gibts hier. |
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