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2001-10-29 23:36:08

Deutsche bilden sich mit Büchern weiter



Um sich beruflich weiterzubilden, greifen Bundesbürger am häufigsten zum Buch. Genutzt werden aber auch Seminare und das computergestützte Lernen, so der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd).

Er beruft sich dabei auf eine vom Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführte Telefonumfrage unter 1000 Personen aus dem Jahr 1999, die jetzt veröffentlicht wurde.

Demnach versucht sich jeder zweite Deutsche anhand von Fachbüchern und -zeitschriften weiterzubilden. In Lehrbücher geblickt werde vor allem dann, wenn Wissen für eine aktuelle Situation gebraucht wird. Mit durchschnittlich 23 Stunden im Jahr habe der Zeitaufwand für das Lesen jedoch deutlich unter dem für andere Weiterbildungsarten gelegen.

An Seminaren und Lehrgängen beteiligte sich laut Umfrage jeder fünfte Deutsche. Im Schnitt seien 196 Stunden mit der Vorbereitung und dem Besuch von Lehrveranstaltungen verbracht worden. Computergestütztes Lernen sei vor allem bei jüngeren Leuten beliebt. Fast jeder vierte der Befragten habe sein Lernpensum direkt am PC absolviert. Insgesamt wurden nach Schätzungen des iwd im Jahr 1999 12,8 Milliarden Mark für private Weiterbildung ausgegeben. Je Bundesbürger seien das 247 Mark.


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