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2003-04-29 13:02:48 ZVS wird Anlaufstelle für Studienanfänger bleibenDortmund - Die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund soll auch in Zukunft der Anlaufpunkt für Studienplatzbewerber bleiben. «Wir bleiben die zentrale Koordinierungsstelle, quasi der zentrale Briefkasten der Unis, auch wenn das Zulassungsverfahren geändert wird.», sagte ZVS- Pressesprecher Bernhard Scheer, der . Die ZVS wurde vor 30 Jahren, am 1. Mai 1973 gegründet. Die Kultusministerkonferenz der Länder hatte im März eine Änderung im Vergabeverfahren beschlossen. Demnach sollen die Hochschulen sich bis zu 50 Prozent der Bewerber für die Numerus- Clausus-Fächer selbst aussuchen können. Bislang gilt dies für rund 20 Prozent der Plätze. Für diese für 2004 geplante Neuerung muss allerdings das Hochschulrahmengesetz geändert werden. «Die Studienplatzbewerber werden sich auch an uns wenden, wenn das neue Verfahren kommt», sagte Scheer. Der Aufwand für die einzelnen Hochschulen wäre sonst zu groß. «Jeder Abiturient kann ja nur eine Zulassung annehmen. Wenn er aber 15 Zusagen kriegt, müssen 14 Unis sich anschließend jemand anderen suchen.» Die ZVS werde zukünftig wahrscheinlich die Bewerbungen sammeln und sie an die Hochschulen weitergeben. «Wenn Plätze vergeben sind, würden wir eine Rückmeldung der Uni bekommen und könnten dann die übrig gebliebenen Bewerber bearbeiten.» Für die Änderung des Zulassungsverfahrens stünden zur Zeit zwei Modelle zur Diskussion. In der einen Variante werden 50 Prozent der Plätze direkt von den Hochschulen vergeben. In der zweiten sollen sich die besten Abiturienten die ersten 25 Prozent der Plätze selbstständig aussuchen können. Für das erste Modell haben sich einige unionsregierte Länder ausgesprochen, für das zweite Nordrhein- Westfalen. Eine Übersicht aller News gibts hier. |
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