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2003-03-07 10:17:14 Mehr Studentenauswahl bei Numerus-Clausus-FächernBerlin/Düsseldorf - Die Studienzulassung zu den Numerus-Clausus-Fächern wie Medizin und Betriebswirtschaft soll nach dem Willen der Kultusministerkonferenz (KMK) schon ab dem Wintersemester 2004/2005 neu geregelt werden. Die Minister verständigten sich in Berlin auf zwei Modelle, zwischen denen die Länder künftig wählen sollen. Dabei sollen sich die Hochschulen mehr als bisher ihre Studienanfänger selbst aussuchen können. Aber auch für die Abiturbesten eines Jahrgangs soll es nach der Vorstellung von Nordrhein-Westfalen eine freie Ortswahl geben. Nach dem ersten Modell, das Baden-Württemberg und einige andere Unionsländer favorisieren, dürfen die Hochschulen künftig vorab 50 Prozent der freien Plätze selbst vergeben. Bisher gilt das nur für bis zu 24 Prozent der Studienplätze. Die anderen 50 Prozent sollen weiter durch die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund verteilt werden. Für eine solche Ausweitung des Hochschulauswahlrechts ist allerdings eine Änderung des Hochschulrahmengesetzes (HRG) nötig, sofern sich Bund und Länder nicht auf eine Experimentierklausel verständigen. Bei dem zweiten Modell, das von Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde, wird das freie Ortswahlrecht der Abiturbesten betont, für die vorab 25 Prozent der Plätze reserviert sind. Weitere 25 Prozent der Plätze sollen die Hochschulen selbst vergeben. Die übrigen Plätze verteilt weiter die ZVS. Betroffen davon sind die NC-Fächer Human-, Zahn- und Tiermedizin, Pharmazie, Biologie, Psychologie und Betriebswirtschaft. Eine Übersicht aller News gibts hier. |
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