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2002-12-06 15:47:56

190 internationale Studiengänge in Bayern



München - Die bayerischen Universitäten und Fachhochschulen zeigen sich bei der Einführung internationaler Studiengänge fortschrittlich. Nach Angaben von Wissenschaftsminister Hans Zehetmair (CSU) wurden in den vergangenen vier Jahren über 190 neue Studiengänge mit internationalem Bezug entwickelt.

Dabei reicht das Spektrum von der Afrikanistik über die Denkmalpflege und die Linguistische Informatik bis zum Maschinenwesen. Zehetmair hob hervor, dass die neuen Studiengänge das bewährte deutsche Studiensystem mit seinen anerkannten Diplom- und Magisterabschlüssen sinnvoll ergänzen und differenzieren.

Die Studienangebote enden zum Großteil mit dem Studienabschluss der neuen akademischen Grade «Bachelor» und «Master» und seien zunächst zur Erprobung auf fünf Jahre befristet. Die Einführung des «Bachelors» und des «Masters» sei wesentliches Element der Studienstrukturreform des am 1. August 1998 in Kraft getretenen Bayerischen Hochschulreformgesetzes gewesen.

Ziel der internationalen Studeingänge sei die Verbesserung der Kompatibilität zwischen den herkömmlichen deutschen und ausländischen Abschlüssen. Im Wintersemester 2001/2002 haben sich in Bayern den Angaben zufolge knapp 3800 Studierende in die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge eingeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr, mit knapp 1300 Studierenden in den internationalen Studiengängen, habe sich deren Anzahl fast verdreifacht. Besonders beliebt seien die neuen Studiengänge bei ausländischen Studierenden: Deren Anteil mache fast 26 Prozent aus und liegt damit erheblich über dem Ausländeranteil in allen Studienfächern in Bayern von etwa 10 Prozent.


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