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2002-09-06 16:01:51 Jeder dritte Schüler erreicht HochschulreifeWiesbaden - In Deutschland macht jeder dritte Schüler das Abitur. Die Abiturientenquote sei binnen sechs Jahren nur leicht von 35,8 Prozent 1995 auf 36,9 Prozent 2001 gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Abiturientenquote benennt, wie hoch der Anteil der jungen Menschen in einem Schulabgänger-Jahrgang mit Allgemeiner Hochschulreife sowie mit Fachhochschulreife ist. In absoluten Zahlen nahm die Zahl der Abiturienten allerdings deutlich zu. 2001 erlangten 342600 junge Menschen die Hochschul- oder Fachhochschulreife, 34800 oder elf Prozent mehr als 1995. Der Grund seien die zahlenmäßig stärkeren Jahrgänge, erläuterte Statistikerin Marianne Renz. 2001 begann jeder vierte Abiturient eine Lehre beispielsweise als Bankkaufmann. Trotz der relativen Zunahme der Abiturientenzahl nahmen 2001 aber etwa gleich viele junge Menschen wie 1995 eine Ausbildung im so genannten Dualen System auf. Jeder Dritte begann nach dem Abitur sofort ein Studium; in etwa genau so viele wie 1995. Gegenüber neun Prozent im Jahre 1995 starteten elf Prozent eine rein schulische Ausbildung in Berufsfachschulen, beispielsweise als Krankenpfleger oder Physiotherapeut. Der Rest der Abiturienten begann 2001 zunächst den Wehr- oder Zivildienst oder machte erst einmal gar nichts. Von den rund 227000 Studienanfängern in Deutschland im Wintersemester 2000/2001 besaßen 84 Prozent die allgemeine Hochschulreife, 16 Prozent die Fachhochschulreife. Eine Übersicht aller News gibts hier. |
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