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2003-04-23 09:53:17

Bei schlechten Zensuren nicht sofort Nachhilfeunterricht nehmen



Köln (/gms) - Wenn die Zensuren schlechter ausfallen als erwartet, sollte Nachhilfeunterricht nicht die erste Reaktion sein. Darauf weist die Aktion Humane Schule (AHS) in Köln hin. Eltern sollten stattdessen zunächst mit ihrem Kind ruhig und sachlich die Ursachen für die schlechten Noten analysieren.

Das Dreiergespräch mit den Lehrkräften sei eine sinnvolle Möglichkeit, die Defizite im Lernstoff wie auch im Lernverhalten klar zu benennen und ein Arbeitsprogramm für die nächste Zeit festzulegen. Das gelte auch für den «Endspurt» vor den Versetzungszeugnissen.

«Nur auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortung hin angelegte Fördermaßnahmen sind langfristig Erfolg versprechend», sagt der AHS-Bundesvorsitzender Detlef Träbert. Eltern sollten für Regelmäßigkeit im Tagesablauf und bei den Arbeitszeiten sowie für realistische Leistungserwartungen sorgen. Auch eine seriöse pädagogisch-psychologische Beratung etwa durch den Schulpsychologischen Dienst könne helfen, um die richtigen Maßnahmen einzuleiten.


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