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2001-09-26 11:50:00 Chemiker zur Zeit mit guten BerufschancenDer Nachwuchsmangel bei Chemikern wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Absolventen von Chemiestudiengängen haben nach Angaben der Gesellschaft Deutscher Chemiker derzeit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Gesamtzahl der Chemiestudenten ist im vergangenen Jahr erneut zurück gegangen, berichtete der scheidende Vorsitzende der Gesellschaft, Gerhard Erker, bei der Jahrestagung in Würzburg. Für die Zukunft zeichnet sich allerdings ein Lichtblick ab: Erstmals seit 1992 ist die Zahl der Studienanfänger wieder deutlich gestiegen und zwar um rund 500 auf 3800. Bei einer durchschnittlichen Studiendauer von 12,6 Semestern bis zum Diplom werde sich die Lage allerdings erst gegen Ende des Jahrzehnts entspannen. Erker sagte, es müsse eine vordringliche Aufgabe der Bildungspolitik sein, den Studienstandort Deutschland national und international weiter zu stärken. Dies gelte insbesondere für die naturwissenschaftlichen Fächer. Zu Beginn der 90er Jahre hatte sich die Zahl der Studienanfänger in Chemie binnen weniger Jahre mehr als halbiert. Ende vergangenen Jahres lag die Gesamtzahl der Chemistudenten bei 21 168, gut 200 weniger als zwölf Monate zuvor. Der Rückgang der Doktoranden um gut 500 auf knapp 6000 verstärkt laut Erker auch die Probleme vieler Universitäten, geeignete Kräfte für Forschung und Lehre zu finden. Von den frisch promovierten Chemikern fanden im vergangenen Jahr 60 Prozent eine Anstellung in der Wirtschaft. Lediglich fünf Prozent blieben an den Hochschulen. Eine Übersicht aller News gibts hier. |
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