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2003-03-24 11:28:34 Frauen in Führungspositionen schwer gestresstBonn - Frauen gelingt nicht nur sehr selten der Sprung in Führungspositionen der Wirtschaft. Dort angekommen, leiden die meisten auch erheblich unter Stress. Dies ergab eine repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Europressedienst. Jede zweite weibliche Führungskraft in Deutschland hat mit Symptomen wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Nervosität oder Magen-Darm-Problemen zu kämpfen. Befragt wurden 1500 Frauen in Führungspositionen. Nach der Studie wirkt sich vor allem die tägliche Doppelbelastung durch Beruf und Familie negativ auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Frauen in führenden Positionen aus. Um den Stress abzubauen, hielten sich rund 53 Prozent mit Sport fit, rund ein Drittel der Befragten mache Spaziergänge, 30 Prozent griffen zu Schokolade und knapp 20 Prozent zu Kaffee und Zigaretten. Rund 70 Prozent der Befragten litten aber vor allem unter Kopfschmerzen und Migräne. Um in der männerdominierten Arbeitswelt keine Schwäche zu zeigen, vermieden die meisten einen durch Krankheit bedingten Ausfall. Daher erfolge der Griff zu Medikamenten, um schnell wieder fit und arbeitsfähig zu sein. Eine wirkliche Auszeit für längerfristigen Stressabbau nähmen sich nur rund 18 Prozent. Neben dem Beruf übten Haushalt und familiäre Dinge noch zusätzlichen Druck auf die Frauen aus. Ehemänner machten ihrer Partnerin das Leben schwer und ließen sie mit dem Haushalt alleine. Obwohl Frauen rund 40 Prozent der Akademiker stellten, habe es nicht eine Frau in den Vorstand eines Dax-Unternehmens geschafft. In der gesamten deutschen Wirtschaft liege der Anteil von Frauen in den Führungsetagen unter 10 Prozent. Eine Übersicht aller News gibts hier. |
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